Neben ihren freien Arbeiten widmet sich Uta Nitschke der Herausforderung, komplexe musikalische Meisterwerke in eine physische Form zu überführen. Hier wird Musik nach strengen konzeptionellen Systemen „übersetzt“ und handwerklich manifestiert.
Die Auseinandersetzung mit Felix Mendelssohn Bartholdys "Lied ohne Worte" führt zu großformatigen Collagen auf Papier.
Materialität: Goldpapier, Acryl, Tusche und Bleistift schichten sich zu komplexen visuellen Ebenen auf.
Konzept: Jedes Element ist Teil einer präzisen Anordnung. Kontraste und Reihungen machen hörbare Harmonien für das Auge fassbar und werfen die Frage auf: Wie offenbart sich der Klang den Augen des Betrachters?
Konzepte zur Umsetzung des "Lied ohne Worte" - je 21x29,7 cm
Konzeptuelle Entwürfe zu "Die Moldau" von Friedrich Smetana
Entwürfe mit Kugelschreiber, Aquarell und Goldpapier auf Papier, die anschließend am Handwebstuhl als Gewebe umgesetzt werden.
Je 50x70 cm.