Die Arbeiten entstehen unterwegs – als unmittelbare Reaktion auf Orte, Landschaften und Begegnungen.
Sie sind weniger Dokumentation als zeichnerische Form des Sehens. Momentaufnahmen einer sich ständig
verändernden Wahrnehmung.
Die Reise beginnt mit unmittelbaren Stadtansichten aus der Region und führt von dort aus weiter durch Europa und darüber hinaus.
Die künstlerische Spurensuche startet in der unmittelbaren Umgebung und fängt den Charakter vertrauter Orte und Landschaften ein:
Stadtansichten Lörrach: Den Auftakt bilden Arbeiten aus Lörrach und der näheren Umgebung. Vertraute Orte werden nicht dokumentiert, sondern zeichnerisch untersucht – zwischen architektonischer Struktur und atmosphärischer Erinnerung.
Schwäbische Alb & Gönningen: Ergänzt werden diese regionalen Eindrücke durch feine Landschaftszeichnungen, etwa der schwäbischen Alb oder aus der Umgebung von Gönningen, die mit Bleistift und Ölkreide die weichen Linien der Natur nachzeichnen.
Stadtansichten Lörrach - Ölkreide, Aquarellstifte, Bleistift auf Papier - DIN A3
Auf Uta Nitschkes Zeichnungen ist immer wieder die Linie als bestimmendes Element erkennbar, wie in ihrer Werkreihe
Landschaftszeichnungen schwäbische Alb - Ölkreide auf Papier 70x50 cm
Skizzen schwäbische Alb - Bleistift, Ölkreide auf Papier - DIN A3
Weiter führt der visuelle Reisebericht zu Impressionen, die auf Wegen durch verschiedene Länder gesammelt wurden:
Schweiz: Die monumentale Bergwelt, wie etwa die Engstligenalp, wird in Mischtechniken aus Bleistift, Acryl und Ölkreide auf Papier festgehalten. Diese Werke fangen die rohe Energie und die farbintensiven Stimmungen der alpinen Natur ein.
Italien: Hier dominieren dynamische Collagen, die Versatzstücke des Alltags – wie etwa die „Collage Coop“ oder Fragmente von „Frizzante“-Verpackungen – mit malerischen Elementen kombinieren. Sie spiegeln das lebendige, italienische Lebensgefühl wider und erinnern entfernt an die Werkreihe "Der Gedankenburger".
Reiseimpressionen aus der Schweiz
Reiseimpressionen aus Italien
Reiseimpressionen Ungarn
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Tuschemalerei von Yaks. In reduzierten, kraftvollen Linien wird das Wesen dieser Tiere eingefangen. Die minimalistische Technik der Tusche unterstreicht die archaische Präsenz der Yaks und bildet einen reizvollen Kontrast zu den farbenfrohen Collagen und vielschichtigen Landschaftsstudien.
Yaks im Zoo - Tuschemalerei